bernado's blog

Nicht nur sauber

Die Wäsche wird jetzt säuberlich getrennt in "total verdreckt" und "rein".
"Sauber sag i", sagt ein Bayer, wenn's mal wieder zu einem "urigen" Bayerischen Ergebnis kommt. So sieht's bei den Milliarden, die der Hypo-Alpe-Adria-Schmarrn gekostet hat jetzt aus:
Der Vorstand war's! Ganz klar: Nur der Vorstand! Rein der Vorstand! Sonst keiner!
Der Verwaltungs-rat hat keine Ahnung gehabt, also hat er auch keine Schuld!

Unschuldige Wäscher suchen "rote Warnleuchten"

Gestern hat Ex-Ministerpräsident und heutiger Politpensionär Dr. Stoiber, der sich gerne als schuldloser Brüssler Entbürokratisierer brüstet "ausgesagt".

Dafür ist so ein Untersuchungsausschuss schließlich da:

Von Mäusen und Melken; Bericht von der 2. LesBar-München

Wenigstens Blog – Skurrilnarrisches aus dem Leben
Von Mäusen und Melken
Bernado Wenigstens berichtet von der 2. LesBar-München

Am 06. Februar 2009 füllte die LesBar-München das Café im 1. Stock der Blutenburgstrasse 71 wieder bis auf den letzten Platz. Es fand sich eine hübsche Anzahl Leserinnen und Leser, die für vielfältige Unterhaltung sorgten.

Vorausschauender Vorbeuge-Haft-Antrag

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Das „Gesetz zur Verfolgung der Vorbereitung von schweren staatsgefährdenden Gewalttaten“ wurde letzte Woche in erster Lesung im Bundestag behandelt. Deshalb habe ich bei meiner zuständigen Justizvollzugs-Behörde mal angefragt.

Kleiner Glossar zum einfacheren Verständnis des nachfolgenden Gesprächs:
"Zypries-Lady-Kracher":

Klagende Bedarfsgemeinschaft

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Heute habe ich endlich einen ersten Termin im neuen Jahr bei meinem „Fallmanager“. Mein Fallmanager bei der ARGE (das ist nichts weiter als des ehemalige Arbeitsamt) hat den Auftrag mich, der ich dort ein „Fall“ bin, zu fordern und zu fördern. Deshalb nenne ich ihn der Einfachheit halber „FFF“ (Fördernder, Fordernder Fallmanager).

FFF (Fördernder, Fordernder Fallmanager):
Guten Tag Herr Wenigstens, erstmal wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr!
Wenigstens:
Vielen Dank! Gleiches wünsche ich natürlich auch Ihnen.

Zum-Winkel-Advokaten-Strafrechts-Basar

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Heute bekomme ich einen aufschlussreichen Anruf von Herrn A., einem Manager, der ausgerechnet meinen Rat sucht.

A.:
Guten Tag, spreche ich mit Wenigstens?
Wenigstens:
Am Apparat, womit kann ich dienen?

A.:
Haben Sie meine hoch wichtige, verschlüsselte E-Mail erhalten Herr Wenigstens?
Wenigstens:

Datenverlust mit Gourmet-Konsequenz

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Heute telefoniere ich mit meinem privaten Postdienstleister.

Private-Data-High-Tech-Security-Versand-Agency, Leiter der Posteinlaufstelle, guten Tag, was kann ich für Sie tun?
Ja grüße Sie Gott! Wenigstens mein Name. Ich hätte da noch so eine hochexplosive Angelegenheit aus dem letzten Jahr zu klären....

Wie war gleich der Name?

Posteinlauf vom ausländischen Bankenklo

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Heute habe ich bei meiner örtlich zuständigen Dienststelle das Nachrichtendienstes in einer brisanten Sache angerufen.

Posteinlaufstelle des BND, guten Tag, was kann ich für Sie tun?
Ja grüße Sie Gott! Wenigstens mein Name. Ich hätte da eine hochexplosive Angelegenheit zu klären.

Ja haben S' an Sprengstoff g'funden?
Nein was anderes mehr oder weniger explosives...

Und des wollen S' jetzt abliefern oder woos?
Ja wohl! Deshalb habe ich mich drei Stunden lang bis zu Ihrer Posteinlaufstelle durch telefoniert.

Sparstrümpfe 2009 schon gestrickt?

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Sparstrumpf

Gerne hätte ich hier geschrieben, dass dieser Begriff zum metaphorischen Sprachgebrauch gehört. Wenn ich jetzt mit einer hübschen Sparstrumpfmetapher aufwarten könnte, das wäre wohl aus intellektueller Sicht gesehen, sehr anspruchsvoll und interessant. Das kann ich Ihnen aber nicht bieten. Stattdessen beschränke ich mich darauf von meinem heimischen Sofa aus, den Sparstrumpf ein wenig zu beleuchten.

Weihnachtseinkäufe

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Heute sitze ich mit meiner Frau auf dem Sofa. Wir sprechen über Weihnachtseinkäufe - mehr oder weniger -, dies zu beurteilen überlasse ich Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser.

Er: Du, weiß't schon, ich hab da ein kleines Problem.
Sie: Was für ein Problem?

Er: Ja mei, Du weißt schon.
Sie: Aha, das ist jetzt interessant.

Er: Ja?
Sie: Freilich, da bin ich mal gespannt.

Er: Wirklich?
Sie: Selbstverständlich.

Er: Du, sollten wir nicht den Fernseher abschalten, derweil?
Sie: Warum jetzt das?

Fortbildungseffizienzrechnung („20% =100%“)

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Heute Morgen bekomme ich einen Anruf aus der Geschäftsleitung.

Hallo spreche ich mit Herrn Wenigstens?
Ja am Apparat. Guten Tag. Womit kann ich dienen?
Schönen guten Tag Herr Wenigstens. Bench-Mark mein Name.

Grüße Sie Gott!, ..... wie war noch der Name?

Nikolaus

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Mein diesjähriges Nikolauserlebnis

Entschuld (ig) ung auf gut Bayerisch

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Heute habe ich meine Bank besucht um eine wichtige Kreditangelegenheit zu klären. Weil ich dem nicht bayerischen Leser und Menschen die mit derlei Bankgeschäften nicht so sehr vertraut sind, das Verständnis erleichtern möchte habe ich manchmal eine kurze Übersetzung in Klammern beigefügt.

Ich bin in der Bank in der ich seit Jahren Kunde bin und deshalb irgendwie gerne auch ein bisser'l König sein mag.

Bankberater: Ja mei! (Ortsübliche Begrüßungsformel)
Mein lieber Herr Wenigstens!

Sonderposten: Verantwortung

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Heute Morgen, während meinem täglichen Arbeitsweg in der U-Bahn, lese ich in der Zeitung von zehn Milliarden Euro die von der Regierung als „Sonderposten“ bezeichnet werden. Das Geld müsse als Kredit zusätzlich aufgenommen werden, um die in der Verantwortung eines Bankvorstandes stehenden Verlustgeschäfte einer staatseigenen Bank wieder auszugleichen. In dem Vorstand befanden- und befinden sich auch einige Regierungsmitglieder.

Sozialisierung

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Sozialisierung der Verluste

Früher, das war vor nicht allzu langer Zeit, galt hierzulande in mancher gesellschaftlicher Schicht ein Mensch der Verluste fabrizierte mehr oder weniger stillschweigend als ein Verlierer, der hin und wieder auch mal als "leistungsunwillig" abgestempelt wurde und gerne auch mal (harmlos ausgedrückt) "als nicht in das System unserer Marktwirtschaft passend" hingestellt wurde.

Glaubensbekenntnis

Bernado Wenigstens Blog - Wenigstens skurril fast wie im Leben

Glaube an die Wirtschaft

Auf dem Weg zur Arbeit lese ich heute in der Zeitung wichtige Thesen zum Führungsnotstand in der deutschen Wirtschaft. Dass ich da nicht wirklich mitreden kann, wird mir von Artikel zu Artikel immer klarer. Ich greife mir deshalb nur Inhalte heraus, die in meinem Kopf auf ein dort vorrätiges, ähnliches Thema treffen, also gespeichert sind, und deshalb von mir schon einmal verstanden geglaubt worden waren.

Launen

Wenigstens auf der Premiere der LesBar München

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Am 14. November fand in der Münchner Blutenburgstrasse die Premiere der LesBar-München statt (www.lesbar-muenchen.de).

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